Ein gut gepflegtes Blumenbeet

Wie bei der Wahl des Standortes als Grundvoraussetzung prächtigen Wachstums ist auch das Anlegen des Beetes sorgfältig zu planen. Genügend große Pflanzabstände und die Verträglichkeiten der einzelnen Gewächse untereinander bestimmen die Größe und das spätere Erscheinungsbild des Beetes.

Ein sauber eingefasstes Beet verhindert das Wegschwemmen der Muttererde bei starken Regenfällen und damit freiliegendes Wurzelwerk. Es dient nicht nur der Optik, sondern auch dem Schutz der Pflanzen. Ein guter Mutterboden ist Voraussetzung, er kann in jedem Gartenfachgeschäft erworben werden.

Ein guter Plan ist der erste Schritt zum perfekten Blumenbeet

Beim Einfassen der Blumenbeete sollten bereits Ideen zur giftarmen Schädlingsbekämpfung, beispielsweise eine Einfüllrinne für Schneckenkorn, einfließen. Dann muss der Boden aufgelockert werden, um die spätere Versorgung mit Luft, Wasser und Nährstoffen zu gewährleisten. Daher ist ein gründliches Umgraben mit einem Spaten wichtig. Nach dem Umgraben sollten Sie einige Tage warten, damit sich der Boden setzen kann. Im Anschluss wird dann das Blumenbeet mit einem Rechen eingeebnet. Dabei ist es sinnvoll, Humus oder Dünger mit einzuarbeiten.

Die Bepflanzung erfolgt nach Blütezeit; zum Beispiel als Frühlingsrabatte oder gemischt nach Lust und Laune. Bitte denken Sie daran, dass abgeblühte Pflanzen keine Löcher in den Beeten hinterlassen sollten.

Dem Unkraut stets sofort zu Leibe rücken

Holz- oder Metallstäbe, an denen ein Bild oder die Bezeichnung der gepflanzten Blumen angebracht ist, erleichtern die Unterscheidung der Blumen vom Unkraut. Im anfänglichen Wachstum ist eine Blume oder Zierpflanze schwer vom Unkraut zu unterscheiden. Unkraut sollte immer mit der Wurzel entfernt werden. Es raubt dem Boden den für die Pflanzen nötigen Platz und auch Nährstoffe.

Ein gelegentliches Auflockern des Bodens, beispielsweise mit einer Gartenkralle, unterstützt die Bodendurchlüftung und Nährstoffversorgung. Abgestorbene Pflanzenteile sollten immer wieder entfernt und gegebenenfalls kompostiert werden. Es wird behauptet, dass die beste Pflege die liebevolle Zuwendung zu den „Gartenschützlingen" sei und deren Wachstum, Blüte und Üppigkeit wesentlich fördere.